Samstag, 12. März 2016

Fifty Shades of Grey - Geheimes Verlangen

Fifty Shades of Grey - Geheimes Verlangen


In aller Munde

Schon lange nicht mehr hat ein Buch für solche Furore gesorgt wie Fifty Shades of Grey. Die einen hassen es, die anderen lieben es, die anderen interessiert es überhaupt nicht.
Ich gehöre - wie ihr schon bemerkt haben solltet - eher zu den Personen, die es lieben. Ich mochte die Geschichte rund um die schüchterne, unbeholfene Ana und den kontrollsüchtigen Christian, der ein tiefes Geheimnis mit sich herum trug.

Das Darstellerdrama

Als ich hörte, dass Charlie Hunnam die Rolle des Christian Grey übernehmen sollte, schloss ich das Thema der Fifty Shades of Grey-Verfilmungen für mich quasi schon ab. Ich mochte ihn als Typ, sicherlich ist er auch ein guter Schauspieler, aber er passt so gar nicht auf die Beschreibung von Christian Grey.
Mit Dakota Johnson konnte ich mich anfreunden, meine erste Wahl wäre sie aber auch nicht gewesen. Wie sehr man sich doch irren kann. ;-)
Dann rettete - Gott sei Dank - Jamie Dornan Fifty Shades of Grey, der nach Hunnam's "Rücktritt", die Rolle übernahm.

Fazit

Ein riesiger Hype um eine gelungene Komödie
So ungefähr könnte man die Situation beschreiben. Denn Fifty Shades of Grey war gegen meine Erwartungen hin - natürlich habe ich es gehofft, aber hier habe ich nach dem Bis(s)-Disaster mit schlimmem gerechnet - richtig super.
Dakota Johnson wickelt nicht nur Christian Grey um den Finger, sondern auch die Zuschauer. Sie ist - gegen meinen Erwartungen hin - die perfekte Ana. Was mir besonders an ihrem Charakter gefallen hat, war, dass man ihr dabei zu sehen konnte, wie sie sich während des Films entwickelt. Anfangs ist sie noch so eingeschüchtert und verängstigt, später aber gibt sie Christian ordentlich konter, was für viele Lacher im Kino gesorgt hat.
Auch Jamie Dornan war sehr gut als Grey, wobei der Christian Grey im Film ein wenig anders war, als der im Buch beschriebene Charakter. Grey ist im Film weniger kontrollsüchtig (im Buch war er extrem unnachsichtig gegenüber Ana's "Missverhalten"). Ich würde ihn zwar auch nicht gerade als "locker" beschreiben, jedoch geht er wesentlich gelassener mit Ana um, als im Buch.
Besonders aber musste ich bei dem Satz "Der perfekt ausgestattete Serienkiller" "Nicht heute" grinsen, da Dornan in der irländischen Krimiserie The fall einen genial verkörpten Psychopathen spielt. Im Gegensatz zu The fall war er in Fifty Shades of Grey etwas schlechter, was vielleicht auch an der Rolle lag.
Richtig klasse war die Musik! Man wurde mit Annie Lennox' "I put a spell on you" begrüßte, schmachtete bei Ellie Gouldings "Love me like you do" und träumte bei Danny Elfmanns Kompositionen, der mich auch bei diesem Film mit seinem Talent nicht enttäuschte.
Großartiger Soundtrack

Fifty Shades of Grey ist also nicht nur für die "Erotik Hausmütterchen" von heute geeignet, sondern für jeden, der Komödien mag, in denen hin und wieder mal ein paar Erotik-Szenen vorkommen, die wirklich nicht die Überhand gewinnen. Filme wie Nymph()maniac sind tausend Mal schlimmer (und schlechter ;-)).
Außerdem vergehen die 125 Minuten wie im Flug. Großer Pluspunkt! Ich habe oft gute Filme gesehen, die aufgrund ihrer Länge viel Potential verspielt haben.

Fifty Shades of Grey - Geheimes Verlangen erhält von mir - und ich höre viele von euch bereits fluchen - eine 1.

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