Mittwoch, 25. Januar 2012

Der große, böse Wolf

"Aber Großmutter, wieso hast du denn so große Zähne?"
"Damit ich dich besser fressen kann!"
Oh ja! Gerne! Aber eine kleine Frage hätte ich da noch: Wer ist denn jetzt der große, böse Wolf?
Diese Frage stellen sich die Bewohner des Dorfes Daggerhorn auch und versuchen verzweifelt ihn aufzuhalten. Mittendrin in dem ganzen Spektakel ist das Red Riding Hood Valerie (Amanda Seyfried), die mit dem reichen Henry (Max Irons) verheiratet werden soll, den sie eigentlich gar nicht liebt. Lieben tut sie nämlich nur den ärmlichen Holzfäller Peter (Shiloh Fernandez), der für sie alles aufgeben würde. *schmacht*
Warum der Film so schlecht bewertet wurde, kann ich nicht ganz nachvollziehen. Er ist schnulzig, spannend, mit super Schauspielern (u.a. auch Gary Oldman) und überraschendem Ende, welches alle Rätsel logisch enthüllt. Dennoch ist er von der Regisseurin Catherine Hardwicke, die bereits Twilight drehte, und daher weiß man von vorne herein, dass er nicht sonderlich gruselig sein kann. Ist er auch nicht. Ist aber auch nicht schlimm.


Fazit: Ein Film mit Kitsch und Spannung, eher etwas für Frauen, als für Männer. Wer hier nämlich eine animierte Verwandlung des Wolfs oder einen blutigen Kampf sehen will, ist hier falsch. Beides ist nicht vorhanden und daher ein spannender, romantischer Film ohne großartige "special effects". Schön zu wissen, dass es doch noch ohne geht :-)

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Ein bisschen Waltz, Witherspoon und Elefant

Wir schreiben das Jahr 1931: Der junge Jacob Jankowski (Robert Pattinson) ist gerade dabei die Prüfung seines Studienganges Tiermedizin abzulegen, als er aus dem Saal gerufen wird und sich sein Leben für immer verändert.
Nach dem großen Schicksalschlag flieht Jacob und läuft ohne ein Ziel vor sich zu haben durch die Welt. Bis er eines Tages auf einen Zirkus trifft und dort den mürrischen August Rosenbluth (Christoph Waltz) und seine bezaubernde Frau Marlena (Reese Witherspoon) kennen lernt.

Erzählt wird die ganze Lebensgeschichte vom in die Jahre gekommenen Jacob Jankowski.
Anfangs dachte ich mir: Wasser für die Elefanten? Das kann ja nur schlecht werden! Zirkus ist nicht gerade ein Thema, was mich interessiert, und Robert Pattinson nervt mich seit den Bis(s)-Verfilmungen nur noch. Aber ich habe dem Film trotzdem eine Chance gegeben und siehe da, er ist echt nicht schlecht!
Der Film hat gute, interessante Charakter mit klassen Schauspielern. Es war mein erster Film mit Christoph Waltz und ich war von Anfang an hellauf begeistert von ihm, Reece Witherspoon fand ich schon seit Sweet Home Alabama klasse, und ich war überrascht, dass Robert Pattinson anscheinend doch schauspielern kann. Der alte Harry Potter-Pattinson ist zurück!
Die Geschichte ist schön erzählt, mit auf und abs und der Liebe drum herum. Ein schöner Film, den man gerne mal zwischendurch reinschieben kann.
Der Superstar des Films waren aber nicht die Schauspieler, sondern der Elefant Rosi! :-D Fasziniernde Wesen diese Elefanten ;-)

Fazit: Super Schauspieler, super Elefant, schöner Film ;-) Mehr davon Mr. Pattinson!

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"Hör auf die Katze zu rubbeln!"

Du willst Schauspieler werden, bekommst aber leider keine guten Rollen? Tja...dann verkleid' dich doch einfach als Frau! Das dachte sich Alex' Bruder Jürgen (Detlev Buck) und schickte ihn prompt zu einem Casting. Alex (Matthias Schweighöfer) kriegt die Frauenrolle. Blöd nur, dass er mit seiner Schauspielkollegin Sarah (Alexandra Maria Lara) den Abend zuvor geschlafen und sich in sie verliebt hat.
Die Idee zu "RubbelDieKatz" klingt lustig und ziemlich vielversprechend, ist aber leider wie viele andere deutschen Filme nicht gut umgesetzt worden. Die Handlung ist anfangs noch okay, wird mit der Zeit aber einfach nur langweilig. Eine Struktur des Films ist gar nicht erkennbar und die Charakter wirken einfach nur billig.
Die beiden einzigen Pluspunkte des Films sind
1. Matthias Schweighöfer als netten Trottel, wie wir ihn lieben. Außerdem konnte er ziemlich gut auf Absätzen laufen. Hat denn da jemand heimlich geübt? :-P :-D
und 2. die Witze, die einen förmlich aus dem Stuhl reißen konnten.
Doch Witze und ein guter Schauspieler reichen leider nicht, um einen Film gut zu machen.

Fazit: Langweilig und albern. Die Witze sind da, alles andere fehlt. Man ist besseres von Herrn Schweighöfer gewöhnt und kann nur hoffen, dass sein nächster Film wieder besser wird.

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