Freitag, 3. Oktober 2025

Mein drittes Serien- und Filmquartal 2025

© Lionsgate

Drei aufregende Monate liegen hinter mir.
Am 05. Juli war ich in "Ballerina", 
der durch "Fight like a girl" und "Hand that feeds"
nicht nur zwei Lieder heraus gebracht hat,
dich ich rauf und runter höre,
sondern auch mein Film des Jahres werden könnte.
Eine Frau, die "wie eine Frau kämpfen" darf
und dabei richtig austeilt, hat mir tatsächlich all die Jahre gefehlt.
Ansonsten hat sich in der LB Filmcrew das Genre "Oller Schinken"
etabliert, was durch "Arsen und Spitzenhäubchen" verfestigt wurde
und ich hatte mal wieder eine Watchlistwoche gemacht,
die dieses Mal verdammt hart war
Seitdem habe ich keine Watchlistwoche mehr veranstaltet,
weil ich Teil 2 lieber aufteilen wollte und derzeit so viele Projekte habe,
dass ich mich nicht auf ein Thema einschränken möchte.
Irgendwann wird dafür sicherlich mal wieder Platz sein.
 
© TriStar Pictures
 
Ich beendete erfolgreich meine "James McAvoy "Drecksau" Watchlist",
die ich mal wieder sehr ins Herz geschlossen habe. 
Sie hat mir gezeigt, dass ich nicht nur eine schwäche für den Darsteller habe,
sondern vorallem auch für seine Filme.
Ich bin gespannt, was wir noch so von ihm zu sehen bekommen.
 
© AA Films
  
Am 08. August trat dann eine mir völlig neue Filmlandschaft
in mein Leben: der indische Film.
Hierbei handelt es sich nicht um kitschige Bollywoodfilme,
zu denen ich nach wie vor schwer Zugang finde,
sondern u.a. um knallharte Actionfilme.
Die Reise begann brutal blutig mit "Kill",
wurde mit "Gangubai Kathiawadi" fortgesetzt
und ließ weitere indische Filme auf mich niederprasseln.
Sei es "RRR", der aus der "Top 100 Plakatliste" stammende
"3 Idiots" (ja, auch diese Liste habe ich endlich beendet)
oder "Jawan", der mich noch auf dem falschen Fuß erwischte.
 
© Yash Raj Films
 
 "Pathaan" hingegen ließ mich freudestrahlend mittanzen und 
vorallem mitfiebern und bescherrte mir später mit "War"
einen neuen Lieblingsactionfilm, der mich bis heute nicht
loslassen möchte. Ich warte sehnsüchtig auf den zweiten Teil,
der mich wohl enttäuschen wird, da er nicht annährend so gut
wie der erste Teil sein soll.
 
© Warner Bros.
 
Zwischenzeitlich lernte ich auf der Communityreise noch
Pedro Almodóvar kennen, den ich zwar schon von "Parallele Mütter",
dem ich nun definitiv nochmal eine Chance geben muss, 
und "The room next door" kannte, jedoch erst dann ins Herz schloss. 
 
© Yash Raj Films
 
Das Quartal endete, wie erwartete, mit einem indischen Film ("Master").
Auch meine Musikplaylisten wurden von indischen Songs überrannt.
Sie sind überall zu finden und ich höre sie rauf und runter.
Sei es in der Sportplaylist, wo sie mich motivieren, 
in der Singtrackplaylist,
oder in der Soundtrackplaylist  
Im September habe ich 2251 Minuten Musik gehört,
233 Künstler:innen abgespielt und 770 Songs gehört.
Der meistgehörte Künstler war Vishal-Sheykhar
und mein meistgehörter Song "Khalid's Theme".
 
Man merkt schon, es blieb nicht viel Zeit für Serien,
die nun völlig in den Hintergrund getreten sind.
Nicht nur, dass ich sie mittlerweile bei "Serializd"
logge und ggf. weiterhin bei Letterboxd,
sondern hat die Filmlandschaft sie tatsächlich 
in diesem Quartal an die Seite gedrängt.
 
© Netflix
  
So sah ich im Juli "Sirens" und "Unsichtbar" (beide auf LB geloggt),
im August endlich "Sense8" und 
"Das Institut" (Stephen King, beide auf Serializid geloggt)
und im September "A murder at the end of the world" (LB) und
"Der Sommer, als ich schön wurde" (Serializd).
Das war's tatsächlich schon.
 
Mal schauen, was mich im neuen Quartal,
neben dem Schocktober und einer Weihnachtswatchlist alles erwarten wird. 

Sonntag, 6. Juli 2025

Mein zweites Serienquartal 2025

Und schon ist wieder ein Quartal vorbei.
Endlich ist wieder Sommer und das Filmfieber hat mich vollends erreicht.
Ich habe mehrere Listen, die ich abarbeite, wie
oder die Watchlistwochen, die ich in diesem Quartal erfolgreich
eingeführt habe:
Hier werden noch einige folgen.

Daher ist es um die Serien in den letzten Monaten etwas ruhiger geworden.
Einerseits, weil ich mich auf die Filme fokussiere,
andererseits, weil mich nicht viele Serien für sich gewinnen konnten.
Doch ich bin optimistisch und denke, dass ich bald wieder
für mehrere Serien schwärmen werde.
Auf zum nächsten Quartal!

****

Daredevil: Born again, Staffel 1

© Disney

VORSICHT SPOILER!
Nach all dem Marvelfiasko, 
was wir die letzten Jahre ertragen mussten, 
habe ich nicht damit gerechnet, 
dass mir diese Serie tatsächlich gefallen könnte.
Es war schön, Matt Murdock nach all der Zeit Mal wieder zu sehen.

Die Freude über Foggy hält nicht lange an 
und auch Karen ist schnell wieder verschwunden.
Dafür gibt es neue Charaktere und natürlich Fisk, 
der als Bürgermeister von New York ungeahnte Macht entwickelt.
Auch mein liebster Punisher ist kurz mit von der Partie 
und wie immer werden einige Charaktere 
entweder zu Freunden oder gar Feinden.

Die Mischung zwischen Superheld und Anwalt 
funktioniert noch immer und 
so hat mir die Staffel unheimlich viel Spaß bereitet.

Was mich nur wieder nervt: der Marvelkaugummieffekt. 
Anstatt eine schöne letzte Staffel zu basteln, 
wird Matt Murdocks Geschichte nun auch vermutlich 
bis auf den letzten Tropfen ausgepresst werden. 
Mal schauen, wann er mir dann auch auf den Sender gehen wird. 
Ich hoffe nie, auch wenn die Vergangenheit gezeigt hat, 
dass dies auch schnell mit Lieblingscharakteren passieren kann.

Bis dahin feiere ich erstmal diese erste Staffel und bin gespannt, 
wie Matt Fisk letztendlich zur Strecke bringen wird.

4 von 5

**

Glee, Staffel 5

© 20th Century Fox Television

VORSICHT SPOILER!
Was für eine Staffel. 
Die fünfte "Glee"-Staffel war wohl bisher 
leider die schlechteste von allen, 
auch wenn sie dennoch am Anfang noch unterhalten konnte.
Es gab zwei Folgen voller Beatles-Songs. 
Tina war spätestens hier unerträglich. 
Ihr Charakter hat mich durchgängig genervt 
und ich war froh, dass sie nicht mit nach New York gezogen ist. 
Aus "Carrie" hat sie defintiv nichts gelernt 
und ich habe nie verstanden, was die anderen in ihr sahen.
Finn fehlte hier unheimlich, 
Cory Monteith fehlt unheimlich. 
Ich fand es schön,
 dass sie in einer Folge Abschied von ihm genommen haben 
und er dennoch immer wieder erwähnt wurde. 
Wer weiß, was er aus dem Glee-Club noch alles heraus geholt hätte.

Und da sind wir schon am Problem dieser Staffel angekommen: 
der Glee-Club existiert nicht mehr. 
Plötzlich sind Kitty, Jake, Marley, Wade und Ryder Geschichte 
und sie werden nicht einmal mehr erwähnt.
Alles dreht sich nur noch um die Diva Rachel Berry, 
die endlich ihren Broadwaytraum erfüllt...
und dann alles dafür tut, diesen wieder los zu werden. 
Das war undankbar und unheimlich nervig.

Adam Lambert ist dafür endlich mit dabei 
und nimmt sogar viel Raum ein. 
Seine Stimme ist wohl die einzige, 
die ich sogar mit geschlossenen Augen wieder erkennen würde.

Doch auch er taucht am Ende plötzlich nicht mehr auf. 
Demi Lovato steht eh nur am Rande, 
Skylar Astin schaut kurz vorbei (mal wieder typische Unsympathenrolle)
 und Chace "Archibald" Crawford spielt mal wieder 
die gleiche Rolle wie in "Gossip Girl".

Schon wieder stehen die Nationals an, die sie verlieren, 
und das Ende des Glee-Clubs ist erneut in Sicht, 
was man erst nicht ernst nehmen kann 
und dann bitterer Ernst wird. 
Warum? Keine Ahnung, 
denn der Glee-Club ist nicht nur das Herz der Serie, 
sondern auch der McKinley Highschool, 
aber unter Sues Schreckensherrschaft, 
die niemand aufhält, geht nun mal alles in die Brüche.
So z.B. auch Jake und Marleys Beziehung, 
in der er sich plötzlich wie ein super Arschloch aufführt.
Ich werde "Fondue for two" vermissen (dieser Titelsong!) 
und mein absolutes Highlight war definitiv 
"Love is a Battlefield" zwischen Kurt und Blaine. 
Großartige Szene!
Sam und Mercedes finden wieder zueinander, 
obwohl sie so überhaupt nicht zueinander passen. 
Sie scheint immer eher wie eine Mutter für ihn zu sein 
und diese ganze Sexgeschichte hat einfach nur tierisch genervt.
Ganz fürchterlich war tatsächlich auch 
Rachels Broadwaymusical "Funny Girl". 
Um dieses Musical werde ich mein Leben lang einen Bogen machen, 
wenn nicht einmal Lea Michele mir diese fürchterlichen Songs nahe bringen konnte.
Die fünfte Staffel endet mit nervigen Drehbuchideen 
und ich bin gespannt, ob diese tatsächlich in die Tat umgesetzt wurden.

Nun geht's zur letzten Staffel. 
Den letzten dreizehn Episoden. 
Ich hoffe, dass die Serie jetzt nochmal die Kurve kriegt 
und sich zu dem besinnt, was sie eigentlich ist: 
eine "Glee"-Club Serie, 
in der Songs gesungen werden, 
die einen lachen, weinen und tanzen lassen.

2,5 von 5

*

Glee, Staffel 6

© 20th Century Fox Television

VORSICHT SPOILER!
Was für eine tolle letzte Staffel. 
Ein krönender Abschluss für eine wunderbare Serie, 
die ich allen ans Herz legen kann, 
die mit Offenheit und Musik durchs Leben gehen.

Sue als Jigsaw hat mich lauthals zum Lachen gebracht. 
Das war einfach grandios.
Doch beginnen tat die Staffel eher schwierig. 
Einige Charaktere sind plötzlich weg und kommen nie wieder.
Adam Lambert war schon in der fünften Staffel so schnell verschwunden, 
wie er gekommen war, 
ebenso die Band und Demi Lovato, die urplötzlich ebenso verschwunden ist, 
genauso wie ihre Beziehung zu Santana. 
Hier musste sie wohl einfach Platz für Brittany machen.

Leider sind auch Ryder, Jake und Marley verschwunden. 
Sie wurden von Sue von der McKinley geworfen, 
damit der Glee-Club aufgelöst bleibt.
Ebenso Unique, 
der immerhin Mal einen Gastauftritt in dieser Staffel hatte.

Auch Kurt und Blaines Liebe ist erneut zerbrochen 
und Blaine kommt mit Dave Karofsky zusammen, 
was ich ganz furchtbar fand. 
Ich hätte mir für Dave einen besseren Partner gewünscht, 
denn Blaine und er passen so gar nicht zusammen. 
Zum Glück erledigt sich das innerhalb der Staffel 
und Kurt und Blaine heiraten endlich, 
ebenso wie Santana und Brittany.

Tina macht Mike zwischendurch einen Antrag, 
den er nicht annimmt. 
Sie war für mich stets ein unerträglicher Charakter, 
Mike hingegen bekam mir nicht genug Screentime, 
denn Harry Shum Jr. hat so viel Potential 
und letztendlich war er der Grund, 
warum ich "Glee" überhaupt geschaut habe. 
Er wird für mich immer mein liebster Hexenmeister sein.

Sam und Rachel kommen zusammen, 
aber nur kurz, denn Jonathan Groff tritt wieder aufs Parkett 
und die beiden sind am Ende ernsthaft verheiratet. 
Ich werde nie verstehen, warum Rachel ihm verziehen hat, 
ich tat es nie. 
Finn wäre geschockt über diese Wendung gewesen. 
Ich finde nach wie vor, dass Jesse ihr nie gut getan hat.
Am Ende wird sie sogar noch Leihmutter von Kurt' und Blaines Kind, 
was noch weniger zu ihrer Rolle gepasst hat, 
aber trotzdem eine süße Geste war.

Wen ich tatsächlich durchgehend verachtet habe, 
ist Sue Sylvester. 
Jede:r braucht eine:n Gegner:in, 
aber sie war stets eine nervige Endgegnerin, 
die einfach nie nach dem Kampf weggehen wollte. 
Das habe ich wieder in ihrer Sue Folge gemerkt, 
die ich teilweise sogar gespult habe, 
weil ich sie unerträglich fand, 
und deren Folgen ich aber sehr gefeiert habe: 
Sue wird endlich gekündigt, 
ist nicht länger Direktorin oder Coach, 
sondern geht in die Politiker. 
Sue Trump ist geboren.
Von ihrem Kind wird nur wenig gesprochen, 
ich weiß nicht Mal mehr, ob es ein Mädchen oder ein Junge ist. 
Auch dieser "Charakter" scheint egal zu sein.

Dann brennt zum Ende hin noch die Dalton Academy ab, 
was ziemlicher Blödsinn war. 
Die einheitlichen Klamotten fand ich bei ihnen schon fürchterlich 
und werden so auf die New Directions übertragen. 
Langweiliger ging's nicht.
Vor allem wird hier der Aspekt der Frauenfeindlichkeit eher bestärkt,
was ich völlig daneben fand.
In dem Moment darf Rachel auch noch auf die NYADA zurück, 
was unglaublich aber wahr war. 

Die New Directions gewinnen wieder die Sectionals. 
Bis zur Mitte der Serie war man sich nie sicher, 
wer gewinnen würde. 
Oft haben sie bei wichtigen Wettbewerben verloren, was ich mochte. 
Zum Ende der Serie gewinnen sie jeden Wettbewerb ausnahmslos, 
was die Spannung senken lässt, 
die Freude aber natürlich auch erhöht.

© 20th Century Fox Television

Ich hätte gerne mehr von den neuen Glee Mitgliedern gesehen, 
aber am Ende wird es immer einen Glee-Club geben. 
Jede Generation hat ihren eigenen Glee Club. ❤️

Die "Flashback"-Folge hat mich vollends für sich gewonnen. 
Kurts harte Zeit nochmal zu sehen bricht einem das Herz, 
Mercedes litt immer darunter, 
nur die Zweitbesetzung zu sein, 
Wills furchtbare Frau hatte ich zum Glück völlig verdrängt,
Rachel war so nervig, aber sympathisch ambitioniert, 
Puck und Karofsky waren furchtbare Typen, 
Tina hat gestottert und sie war in Artie verliebt, 
ebenso wie er in sie 
und am Ende wird nochmal der erste Auftritt 
der sechs ersten Gleemitglieder gezeigt. 
Dont Stop believin'! 
Ein wunderbarer Abschluss!


Die letzte Folge sorgt dafür, 
dass Will Schuster zwar endlich Direktor der McKinley Highschool wird, 
jedoch wird diese komplett in eine Künstlerschule umgewandelt. 
So schließt man statt der Künste plötzlich den Sport und alles andere aus, 
was ich eine furchtbare Idee fand. 
Sie hätten eher die Künste in allen 
amerikanischen Highschools etablieren sollen, 
anstatt das diese andere Clubs auslöschen. 
So drehte man den Spieß nur bitterböse um.

Deshalb gibt es plötzlich mehrere Glee Clubs, 
obwohl sie jahrelang damit zu kämpfen hatten, 
überhaupt Mitglieder:innen für einen Club zu finden. 
Außerdem gibt es wieder eine Art männlichen Warblers-Club, 
was völlig daneben ist. 
Mädchen fallen mal wieder hinten runter.


Am Ende ist es trotz allem ein schöner Abschluss. 
Die Staffel rettet die nicht allzu gute fünfte Staffel 
und gibt so der Serie einen krönenden Abschluss. 
Vielleicht hätten insgesamt vier, max. fünf Staffeln gereicht, 
auch wenn ich trotz allem fast jede Sekunde der Serie genossen habe.

Vielen Dank Harry Shum Jr., 
dass du mich auf den "Glee"-Club gebracht hast 
und ich mit all den tollen Darsteller:innen, 
Charakteren, Themen, Songs und und und mitfeiern konnte. 
"Glee" wird für immer einen Platz in meinem Herzen haben.

4 von 5

**

State of play

© BBC


3 von 5

**

Nine perfect strangers

© Hulu


2 von 5

**

How to sell drugs online (fast), Staffel 4

© Netflix

Die Serie war immer etwas besonderes 
und das beweist sie auch wieder mit dieser Staffel. 
Die Macher:innen haben Bock, 
die Darsteller:innen haben Bock 
und Moritz reitet mal wieder alle tief in die Scheiße. 
Es war schön, alle wiederzusehen. 
Von mir aus hätte es noch tausend weitere Staffeln geben können, 
aber man soll ja bekanntlich aufhören, wenn's am schönsten ist. 
Tschüss, Mo, Lenny, Dan, Lisa, Kira und Co. 
Und danke an die Macher:innen. 
Ihr habt etwas ganz tolles geschaffen. 

4 von 5

**

The last of us, Staffel 2

© HBO/Sky

VORSICHT SPOILER!
Ich kenne die Spiele, habe das zweite selbst gespielt 
und wusste, was passieren würde. 
Trotzdem habe ich mir sehnlichst gewünscht, 
nicht noch einmal Pedro Pascal beim Sterben zu sehen zu müssen. 
Nicht noch einmal wollte ich Joels Tod mitansehen 
und vorallem wollte ich nicht, 
dass Kaitlyn Dever ihm das antut. 
Die Kaitlyn Dever, 
die ich unheimlich gerne sehe 
und bisher überall mochte und die hier nun Abby spielt. 
Die Abby, 
die ich hier erneut aus tiefstem Herzen zu hassen gelernt habe. 
Die sich von Joel erst retten lässt und ihn dann in den Tod foltert. 
Die Dina das Bewusstsein nimmt, 
um sich genüsslich ihrer Rache hinzugeben. 
Die auch nicht stockt, 
als Ellie dazu stößt und ihr das antut, 
was Joel ihr angetan hat: 
ihr den Vater nimmt. 
Und so beginnt eine Geschichte des Schmerzes und der Rache. 
Ellie lässt nicht locker und verfolgt Abby bis zum bitteren Ende. 
An ihrer Seite ist Dina, 
die absolut hinreißend von Isabela Merced verkörpert wird, 
deren Karriere ich bisher völlig ignoriert habe 
und nun mit Begeisterung mitverfolgen werde. 
In sie habe ich mich schock verliebt. 
Auch Young Mazino als Jesse mochte ich sehr, 
dessen Tod mich ebenfalls sehr verletzt hat. 
Wo wird das ganze nun hinführen? 
Wird die dritte Staffel sich nun um Abby drehen? 
Tag 1 ihrer Gemeinschaft?
Lebt Tommy noch? Und Dina? 
Und ist Ellie wirklich tot oder nur betäubt, 
um ihrem Schicksal endlich ins Auge zu blicken 
und ggf. als Gegenmittel gegen die Seuche zu enden? 
Werden wir Rutina Wesley nochmal sehen 
und nochmal vor solch beängstigenden Armeen von Zombies erzittern?
Ich muss unbedingt nochmal das Spiel spielen bzw. eher nachschauen. 
Ich konnte mich bis auf die einprägsame Szene am Anfang an kaum noch etwas erinnern. 
"The Last of us". 
Eine Serie, 
die einen immer wieder aus neue zerstört, 
sei es filmisch oder spielerisch. 
Ohne Pedro Pascal wird ihr definitiv etwas fehlen. 

4 von 5

**

Ginny & Georgia, Staffel 3

© Netflix

VORSICHT SPOILER!
Diese Serie ist einfach immer wunderbar. 
Selbst wenn sie, wie in dieser Staffel, einige Fehler begeht. 
Sei es das Urteil von Georgias Prozess, 
was nicht stimmig wirkt 
(Georgia hätte in den Knast gehen und Gil angezeigt werden müssen)
 oder das plötzliche Desinteresse an Max, 
die unerwartet ignoriert und fertig gemacht wird. 
Das tat wirklich in der Seele weh 
und ließ Abby, Norah und Ginny in keinem guten Licht stehen. 
Dafür bereitet einem Austin immer weiterhin Sorgen, 
weil er Gil vermisst und in eine gefährliche Schieflage gerät. 
Apropos, in der befindet sich auch Marcus längst 
und diese spitzt sich immer weiter zu. 
Ich hoffe sehr, dass die Mutter, die völlig schwer von KP zu sein scheint, 
endlich Einsicht gezeigt und ihn in eine Entzugsklinik geschickt hat. 
Vielleicht kann er so halbwegs okay in das neue Schuljahr starten. 
Wolfe sollte nicht zu Ginnys Freunden zählen, 
sondern nach ihrer gelungenen Abfuhr endlich das Weite suchen.
Ebenso wie Paul, der in die Fänge von Georgia geriet und deutlich verlor. 
Ich vermute, dass es sich für die Serie nun "ausgepault" hat. 
Anfangs fand ich es schräg, 
dass Ginny plötzlich schwanger war, 
jedoch wurde dies sehr gut gelöst, 
auch wenn sie es etwas zu unbeschadet durchlebt hat. 
Alles in allem und trotz seiner Fehler ist "Ginny & Georgia" 
immer noch ein absolutes Highlight. 
Eine der besten Netflixserien, die immer punkten kann. 
4 von 5

Dienstag, 1. April 2025

Mein erstes Serienquartal 2025

 Ein Jahr ist um, ein neues beginnt 
und auch dieses Jahr gibt es reichlich
Serien nachzuholen.
Im ersten Quartal lag mein Fokus jedoch auf Filmen,
weshalb es nur wenige Serien zu schauen gab.
Ich habe endlich bei Amazon eine Serie nachgeholt,
die ich ewig schon schauen wollte und die ich
großartig fand ("Little fires everywhere"),
"Glee" hat mich vollends verzaubert
und ich habe die "Pageboy Watchlist" erfolgreich abgehakt.
Ich Wahnsinnige habe über 100 Filme 
im ersten Quartal geschaut.
Ich war sehr oft im Kino und habe an meinem
dritten Community-Wochenende zum Thema
"Musikfilme" teilgenommen,
was mal wieder eine Bereicherung war.
Wenn das Jahr so weiter geht, bin ich mehr als
zufrieden, auch wenn ich diese Anzahl
sicherlich nicht aufrecht erhalten kann,
was jedoch vollkommen okay ist.
Auf ein Jahr voller Überraschungen! :-)

****

Little fires everywhere, Staffel 1

© Hello Sunshine

4 von 5

**

Glee, Staffel 2

© 20th Century Fox Television

VORSICHT SPOILER!
Ich bin verliebt. Restlos, endgültig. 
Glee hat mein Herz gestohlen. 
Die zweite Staffel hatte entweder mehr Budget 
oder hat einfach an Fahrt aufgeholt, 
denn hier ist jede Folge ein absoluter Songgenuss. 
Es beginnt schon mit der ersten Folge, 
in der Lea Michele und Jake Zyrus ein Duett 
auf der Toilette singen und die Wände erbeben lassen. 
"Telephone" ging mir nicht mehr aus dem Kopf. 

Absolut getopt wurde dies von der zweiten Folge, 
in der Heather Morris alias Brittany S. Pierce 
Britney Spears Songs singt und sogar die 
Kostüme und Musikvideos nachahmt. 
Britney Spears selbst hat hier auch einen Gastauftritt. 
Eine absolut brillante Meisterleistung! 
Brittany war bisher immer nur der Gag am Rande 
und spielt hier in der gesamten Staffel großartig 
und brilliert mit großartiger Stimme und Tanzperformances. 
Hut ab!
Und so geht es weiter durch "das neue Toastament", 
"The Rocky Horror Glee Show", 
einem grandiosen Medley von "Singing in the rain" 
und "Umbrella" und dazugehörige Regenperformance 
mit Gwyneth Paltrow als Holly Holiday, 
der Performance auf dem Footballfeld 
mit dem Footballteam zusammen 
und ganz neuen eigenen Songs des Glee-Clubs. 

Dazu gibt es, wie üblich, ganz viele Dramen außerhalb 
und innerhalb des Glee-Clubs, 
was besonders Kurt-Fans auf eine harte Probe stellt, 
weil er die McKinley Highschool verlassen muss. 
Es geht viel um mögliche Coming outs, 
Homosexualität, Rassismus, Liebe und und und. 
Mit der zweiten Staffel hat sich die Serie 
tatsächlich selbst übertroffen. 
Neue Gesichter bereichern die Serie 
und auch alte Feinde kamen am Ende zurück. 
Ich freue mich sehr auf weitere Staffeln des Glee-Clubs 
und bin absolut im Glee Fieber!
5 von 5 Sternen 

*

Glee, Staffel 3

© 20th Century Fox Television

VORSICHT SPOILER!
Dies war eine emotionale Staffel.
Mir wurde schlecht, als ich Mark Salling alias Puck beim 
Weihnachtssingen umringt von Kindern sah, 
weil er im wahren Leben wegen Pädophilie angeklagt wurde 
und bei seiner Gefängnisstrafe Selbstmord begangen hat.
Mir kamen die Tränen, als Cory Monteith Rolle Finn 
von seinem Vater erfährt, dass er an Drogen verstorben ist, 
weil Cory Monteith im wahren Leben bereits an einer 
Überdosis gestorben ist. 
Ebenso traurig ist es, als er seiner Partnerin Rachel alias Lea Michele 
einen Heiratsantrag macht, weil die beiden auch 
im wahren Leben bis zu seinem Tod ein Paar waren 
und es nicht bis zur Hochzeit geschafft haben. 
In dieser Staffel geht es lange um Santanas Coming Out, 
gespielt von Naya Rivera, 
die ebenfalls bereits verstorben ist. 
Das war eine makabere Staffel. 
Schön war es jedoch, endlich mal Rachels Väter
zu Gesicht zu bekommen, die von Jeff Goldblum 
und Brian Stokes Mitchell verkörpert wurden.
Außerdem hat sich nach und nach tatsächlich herausgestellt,
dass die Gastdarsteller, auf die ich mich gefreut habe,
durchweg mit bösartigen Eigenschaften daher kamen.
Sei es Jonathan Groff als Jesse, der hin und wieder noch 
Gastauftritte hat, über die ich mich für die Glee-Charaktere
nicht freuen kann, oder noch schlimmer, 
Grant Gustin als Sebastian Smythe, der beinah dafür sorgt,
dass Blaine erblindet.
In dieser Staffel kam dann auch endlich der Auftritt von
Matt Bomer, dem ich sehr entgegen gefiebert habe,
der sich dann als egoistischer Bruder 
von Blaine vorgestellt wurde.
Zwar wurde dadurch die grandiose Performance
von Blaine alias Darren Criss zu Christina
Aguileras "Fighter" kreiert und er lieferte mit
Matt Bomer eine ebenso geniale Performance zu
"Somebody that I used to know" ab,
jedoch musste ich schon ein wenig schmunzeln,
als auch Matt Bomer einen eher negativen Charakter verkörperte.
Mal schauen, wer noch so auftaucht, 
obwohl es ja bereits auch nette Charaktere in Gastauftritten
gab, wie etwa Ricky Martin oder Gwyneth Paltrow 
(das "Singin' in the rain/Umbrella"-Cover höre ich noch 
immer rauf und runter).
Am Ende gewinnen die "New Directions" endlich die Nationals
und so können die, die die Schule beendet haben,
sich auf ihren Weg in die Zukunft machen.
Diese beginnt jedoch nicht rosig,
denn Rachel geht ohne Finn und ohne deren Hochzeit
alleine nach New York, Kurt bleibt zurück und
Finn möchte den Namen seines Vaters 
bei der Army rein waschen.
Ich hoffe sehr, dass wir sie alle doch
noch einmal wiedersehen, 
denn ohne Rachel, Kurt und Co.
würde der Glee-Welt etwas fehlen.
4 von 5 Sternen
 
*

Glee, Staffel 4

 
© 20th Century Fox Television
 
VORSICHT SPOILER!
Und wieder ist eine Glee Staffel vorbei.
Ich war gespannt, wie sie mit der Serie fortfahren würden,
weil nun ein wichtiger Teil der Glee-Mitglieder 
nicht mehr im Glee-Club sein würden.
Tatsächlich haben sie diesen Balanceakt gut gemeistert.
Die neuen Mitglieder sind von Anfang an sympathisch.
Sei es Marley, die nicht nur traumhaft singt, 
sondern auch unheimlich hübsch und empathisch ist 
und mit ihrer Mutter eine zweite neue tolle Figur einbringt, 
sondern auch Ryder, der Finn ähnelt 
und auch wieder nicht, 
oder gar Jake, ein Puckerman, der ganz anders als sein Bruder ist, 
am Anfang ein total Unsympath und 
dann einer der besten Performer und Sänger der Staffel bildet.
Aber auch die Alumni-Gleemitglieder tauchen weiterhin auf 
und bereichern die Handlung weiterhin mit ihren 
tollen Gesangsstimmen und Charakteren.
Finn und Rachel sind weiterhin das perfekte Paar
...bis sie es nicht mehr sind.
"Don't speak" hat mich zerrissen. 
Kurt und Blaine sind das große Paar der Serie 
und ich habe das Lied tagelang rauf und runter gehört.
Ich bin gespannt, wo all das noch hin führt und hoffe, 
dass Blaine nicht den gleichen Fehler wie Finn begehen wird.
Rachel erfindet sich währenddessen neu, 
nicht nur mit einem neuen Freund, den ich nie mochte, 
sondern auch musikalisch und vorallem tänzerisch, 
wobei ihr Kate Hudson hilft, 
die mal wieder die gleiche Rolle wie immer spielt: 
bösartig bis zur herzlichen Offenbarung am Ende.
Es gibt mal wieder eine Britney Spears Folge (2.0), 
die nicht an die erste heran kommt und einen jedoch mit "Everytime" sehr rührt.
Unique ist eine Wucht und bekommt mehr Screentime, 
die der Serie gut tut.
Die Warblers zeigen mal wieder, 
dass sie Mistkerle sind und werden dieses Mal von 
Nolan Gerard Funk angeführt, 
der ebenfalls seit Jahren die gleiche Rolle spielt: 
Ein Mistkerl, durch und durch, ohne positiven Kern. 
Mal schauen, ob wir ihn in der fünften Staffel erneut ertragen müssen.
Tina ist so nervig wie nie zuvor, 
obwohl ihre Darstellerin Jenna Ushkowitz nur so vor Potential strotzt.
Warum sich ihr ohnehin nerviger Charakter 
ins Unermessliche steigern musste, ist mir ein Rätsel.
Dafür ist Finn so toll, charmant und stark wie noch nie. 
Er hat mir unheimlich gut gefallen.
Und am Ende ist der finale Auftritt bei den Regionals tatsächlich 
ihr schlechtester Auftritt seit Anbeginn der Serie. 
Ihre Konkurrenten sind deutlich besser und dennoch erhalten sie die Trophäe.
Enden tut das ganze jedoch endlich mit der zweiten Hochzeit 
von Will und Emma, die meines Erachtens auch nicht nötig gewesen wäre. 
Warum die erste unbedingt abgesagt werden musste, 
wird mir für immer ein Rätsel bleiben.
Trotz der Kritikpunkte hat die vierte Staffel von "Glee" 
wieder unheimlich Spaß gemacht. 
Es gab wieder Songs, die ich rauf und runter gehört habe 
("Americano"/"Dance again"), 
tolle neue Charaktere und Weiterführung der bestehenden Charaktere.
Ich freue mich auf die fünfte Staffel und genieße jede einzelne Minute, 
weil dies die vorletzte Staffel der Serie sein wird. 
Diese Serie wird schon jetzt eine große Lücke hinterlassen, 
die nicht so einfach wieder geschlossen werden kann. 
3,5 von 5

**

American Horror Stories, Staffel 3

Folge 5-9

© 20th Television

VORSICHT SPOILER!
Erst jetzt fiel mir auf, dass ich die dritte Staffel von
"American Horror Stories" noch gar nicht beendet hatte.
Es fehlten noch Folge 5-9, die ich schnell noch nachgeholt habe.
An die ersten vier Folgen kann ich mich kaum noch erinnern.
Die freakige "Bester Freund"-Folge über ein einsames Mädchen,
was in der Schule gemobbt wird und sich an einer Online-Bekanntschaft 
verzweifelt festklammert, 
"Daphne", in der KI eine große und vor allem vereinnahmende Rolle spielt,
"Bandwurm", die Models schlimme Dinge tun ließ und
"Organ", in dem ein Online-Date im Organhandel endet.
Die erste Folgen mochte ich, mal mehr, mal weniger.
Die fünfte Folge "Backrooms" mochte ich von der Grundidee,
jedoch nicht in der Umsetzung. Generell wurde mir hier zu wenig erklärt
und ich hätte gerne eine Erklärung gehabt, warum er seinen Sohn getötet hat.
Eine eher schwierige Folge.
Folge 6, "Klon", mit "Titanic"-Star Victor Garber fand ich sehr interessant.
Sie endet anders, als erwartet (Liebe hat nie existiert, er hat sich nur auf ihn
eingelassen, weil er ein Versuchsobjekt war, weil er sonst unter seiner Würde war)
und hat mir sehr gut gefallen.
Folge 7, "X", war verdammt gruselig. Der Schwarz-weiß Touch 
verleiht der Folge einen bösen zusätzlichen Gruselfaktor.
Ich mochte Mia Isaac in der Hauptrolle.
Folge 8, "Leprechaun" war richtig cool. Jessica Barden liefert hier
am Ende ordentlich ab. Habgier tötet und so muss sie auch ihren
geliebten Freund töten, der sich seinem Schicksal hingibt. 
Und die letzte Folge 9, "Das Ding unter dem Bett", war am gruseligsten.
Sie alleine auf die Suche gehen zu lassen, ohne, dass ihr jemand glaubt,
und von der Polizei permanent überwacht und der Lügen bezichtigt zu werden,
war extrem unangenehm.
"American Horror Stories" hat mich mal wieder gezeigt,
dass ich Horror viel zu selten sehe und das Konzept der einzelnen 
Episodengeschichten nach wie vor funktioniert.
Ich freue mich jetzt schon auf die nächste Staffel!
4 von 5 Sternen 

**

Squid Game, Staffel 2

© Netflix

3,5 von 5

**

The Umbrella Academy, Staffel 3 (abgebrochen)

© Netflix
© Netflix

Aufgrund meiner "Pageboy Watchlist" habe
ich mich nochmals an "The umbrella academy" herangewagt,
bin jedoch nach nur drei Folgen direkt wieder gescheitert.
Mich konnte sie leider nicht überzeugen.
Das liegt sowohl am ausgelutschten Superheldengenre,
als auch an der Serie selbst, die mich einfach nicht
für sich gewinnen konnte.
Dennoch bin ich froh, es nochmals probiert zu haben,
da das Coming out von Elliot Page' Figur Victor 
bereits in der zweiten Episode erfolgte.

In seiner Biographie meinte Elliot Page,
dass die zweite Staffel eher durchwachsen für ihn war.
Einerseits war seine Figur etwas maskuliner, 
andererseits war er immer noch eine Frau.
Vor der dritten Staffel hatte er seine Operation
und danach ging es ihm spürbar besser.
Schön, dass die Macher:innen von "The umbrella academy" 
ihn dabei unterstützt haben und seine Rolle angepasst haben.

Elliot Page sagte folgendes zu seinem Coming out als trans:
"Ich liebe, dass ich trans bin. 
Und ich liebe, dass ich queer bin. 
Und je mehr ich mich an mich selbst halte und 
mich voll und ganz zu dem bekenne, 
was ich bin, desto mehr träume ich, 
desto mehr wächst mein Herz und desto mehr blühe ich auf", 
schrieb er in einer Erklärung: 
"An alle Trans-Personen, die jeden Tag mit 
Belästigung, Selbsthass, Missbrauch und der Bedrohung 
durch Gewalt zu kämpfen haben: 
Ich sehe euch, ich liebe euch und ich werde alles tun, 
was ich kann, um diese Welt zum Besseren zu verändern."

Mehr Worte bedarf es wohl nicht mehr.
Hut ab für Elliot Page und 
Respekt auch an die "The umbrella academy"-Macher:innen.

**

Tales of the City (Miniserie) (abgebrochen)

© Netflix


**

Adolescence 

© Netflix

Sonntag, 19. Januar 2025

Mein (Letterboxd-)Filmjahr 2024

 365 Tage hat das Jahr
und ich habe tatsächlich ganze 352 Filme geschaut.
Nicht jeden Tag einen, aber oft mehrere Filme am Tag.
Im Monat waren es ca. 29 Filme und pro Woche sechs Filme.
Das sind insgesamt 683 Stunden gewesen 
(manche Serien, die bei Letterboxd verfügbar sind, 
sind hier auch miteingerechnet).

© Metro-Goldwyn-Mayer

Die von mir am höchsten bewerteten Filme waren:
Challengers
Der wilde Roboter
Dune
Civil war
Conclave
The room next door

© New Line Cinema

Mein erster Film 2024 war "Milli Vanilli" 
und mein letzter, wie passend, "Happy new year".

© Legendary Pictures

Diese Filme habe ich doppelt geschaut:
Dune 2
Violent night
Challengers
Deadpool & Wolverine
Wonka
Barbie
Fifty Shades of Grey
Groupies bleiben nicht zum Frühstück

© Ingenious Media

Ich habe im Sommer das erste Mal an einem Community Wochenende 
teilgenommen und direkt das nächste angeschlossen:
Ich freue mich dieses Jahr schon auf die nächsten Community Wochenenden.

© Rich Animation Studios

Außerdem habe ich einige Listen bei Letterboxd angelegt:
die mich persönlich am meisten begeistert hat 
und mir noch länger in Erinnerung bleiben wird
Und ich habe endlich die 
beendet und auch einen Post 
darüber verfasst.

© Charles Chaplin Productions

Den neusten Film, den ich zu geschaut habe,
war vom 05. Dezember ("Carry on")
und der älteste Filme
vom 15. Oktober 1940 ("Der große Diktator").

Ich freue mich nun auf ein spannendes neues Filmjahr
und hoffe, dass das Kinojahr besser ausfällt.
Der CINEMA-Kalender, der wochenweise ein neues Filmplakat
des letzten Jahres offenbart, ist 2024 eine Katastrophe.
Doch ich bin zuversichtlich, dass 2025 viel besser wird.

Donnerstag, 2. Januar 2025

Mein viertes Serienquartal 2024

Ich freue mich sehr,
dass ich tatsächlich das komplette Jahr
die Serienquartale durchgezogen habe.
So habe ich einen guten Überblick über die
Serien geschaffen, die ich geschaut habe und dabei
noch meinen lieben Blog gepflegt, ohne,
dass es in Stress ausgeartet ist.
Ich freue mich schon aufs kommende Jahr
und bin gespannt, welche Serienhighlights uns hier
erwarten werden.
Am Ende von 2024 gab es jedoch nochmal viel Herzschmerz,
eine ordentliche Portion Trash Mystery und den Rat, 
immer achtsam miteinander umzugehen (oder auch nicht).

****

Heartstopper, Staffel 3

© Netflix

Und schon ist die nächste Staffel gebinged 
und leider schon wieder vorbei. 
Tatsächlich fiel es mir bei dieser Staffel schwer, 
anfangs einen Zugang zu finden. 
Ich fand alles übertrieben kitschig, 
alle sind Händchen haltend herum gelaufen 
und konnten ohne einander keine Sekunde ertragen. 
Hormone pur. 
Doch ab der dritten Folge war ich wieder im Sog 
der "Heartstopper" gefangen. 
Es werden wieder sehr ernste Themen angesprochen 
und mit Feingefühl behandelt. 
Kit Connor und Joe Locke sind wieder großartig, 
ebenso wie der restliche Cast. 
Olivia Coleman fehlt, dafür gibt es Zuwachs durch 
Hayley Atwell und Eddie Marsen. 
Diese Staffel ist wieder zu schnell vergangen 
und vermutlich warten wir jetzt alle wieder 
sehnsüchtig auf die vierte Staffel. 
Nebenbei hole ich die Graphic Novels nach und bin begeistert.
 Die Novels wurden fast eins zu eins umgesetzt, 
ebenfalls mit vielen süßen Kleinigkeiten verziert. 
Eine tolle Graphic Novel-Reihe(/-Verfilmung)!
 

Dead to me, Staffel 1

© Netflix

Eine Serie, die ich schon lange nachholen wollte, 
da ich immer nur gute Kritiken gelesen habe. 
Wie sich herausstellt zu recht, denn "Dead to me" ist wie ein Hammer, 
der immer wieder auf einen hinab saust. 
Christina Applegate ist als Witwe grandios besetzt. 
Sie ist am Boden zerstört und während der Staffel muss sie 
weiteren bitterbösen Wahrheiten ins Gesicht sehen, 
die mich wirklich geschockt haben. 
Linda Cardellini spielt ihre "Freundin", 
die sie mit ihrer abgedrehten Art zurück ins Leben holen will. 
Zum Ende hin konnte ich all die Lügen nicht mehr ertragen, 
doch zum Glück wurden diese in dem Moment dann endlich aufgelöst. 
Das Ende der ersten Staffel ist jedoch ziemlich Panne. 
So Panne, dass ich noch nicht weiß, ob ich wirklich weiter schauen will. 
Wenn sie das jetzt die gesamte Staffel thematisch behandeln, 
bin ich raus, denn diese ständige Lügerei ist unglaublich nervig. 
Die erste Staffel werde ich jedoch gut in Erinnerung behalten. 
 

Dead to me, Staffel 2 (ausgeschaltet)

© Netflix

VORSICHT SPOILER!
Leider wie erwartet werfen sie sämtliche Themen in diese Staffel, 
die so bei den Haaren herbeigezogen sind, 
dass ich sie frühzeitig abgebrochen habe. 
Erst wird ein unnötig dümmer Mord begangen, 
ann taucht plötzlich ein Zwillingsbruder auf, 
der zuvor noch nie Erwähnung gefunden hat 
und zum Schluss endet alles mit Fahrerflucht...unglaublich.
Sehr schade, denn die erste Staffel war noch innovativ und spannend. 
Nach der Inhaltsangabe der zweiten Staffel klingt das unvorstellbar.
Diese Serie ist also nach der ersten Staffel für mich "dead to me".
 

Nobody wants this, Staffel 1

© Netflix

Ich mochte Kristen Bell tatsächlich noch nie. 
Ihre Rollenauswahl war für mich immer eine absolute Katastrophe. 
Sie spielt immer die nervigen, theatralischen Charaktere, 
die entweder in guten Filmen erst gar nicht existieren 
oder so klein besetzt sind, 
dass man sie im Großen und Ganzen ausblenden kann. 
Tja und wer hätte es gedacht, 
sie bleibt sich auch bei "Nobody wants this" treu.
 
Ich hätte die Serie nicht angefangen, 
wenn sie nicht plötzlich in aller Munde gewesen wäre. 
Adam Brody, der absolute Traummann, 
der Verständnis für sie zeigt und 
mit ihr redet und ja sooo einfühlsam ist. 
Dies alles habe ich in mehreren Artikeln gelesen 
und mir genau das gedacht, was es letztendlich ist: 
Noah ist viel zu nett und vollkommen unrealistisch. 
Er kann nicht nein sagen, 
hat das bei seiner tyrannischen Mutter wohl nie gelernt 
und ist quasi nie sauer. 
Es ist alles okay, auch wenn Joanne seine Privatsphäre verletzt 
oder ihn abservieren will, weil er die falschen Klamotten trägt. 
Ist schon okay, wir kriegen das hin. 
Absolut unrealistischer Blödsinn. 

Warum müssen wir immer wieder Männer sehen, 
die im wahren Leben nie existieren werden, 
anstatt die mit echtem Kern in der Filmlandschaft zu erkunden?
Doch Joanne ist viel schlimmer als Noah. 
Sie platzt in eine Bat-Mitzwa und macht daraus mit ihrer Schwester, 
die sie selbst zwischendurch wie Dreck behandelt hat, 
obwohl diese ihr nur (hinterlistig) helfen wollte, 
eine "über 18"-Party. 
Generell benimmt sie sich ständig, 
als wäre sie ein Teenie und keine erwachsene Frau. 
Sie ist oftmals oberpeinlich und akzeptiert null Noahs Privatsphäre 
oder - was ich mit am schlimmsten finde - seine Karriere. 
Wenn er arbeitet, sie hinein platzt 
und sie deshalb 15 Minuten auf ihn warten muss, 
ist sie sauer. 
Oh ja, was ist er nur für ein böser Bube, 
dass er nicht sofort an Ort und Stelle alles für sie liegen lässt? 
Noah zahlt es ihr später jedoch heim, 
indem er in ein Geschäftsessen rein platzt und sie ernsthaft den Tisch verlässt, 
um seine Zeit mit ihm zu verbringen. 
Unprofessionell und peinlich. 

Wenn DAS die perfekte Beziehung 
bzw. die perfekten Partner:innen sind, 
bleibe ich lieber Single. 
Wenn man mit mir Schluss macht, 
nur weil ich Blumen mitbringe und mich Mal unsexy kleide, 
dann will ich diese Person erst gar nicht kennen lernen. 
Unsexy kleiden gibt es bei Joanne ohnehin nie, 
weshalb sich ihr Kleidungsstil auch eher an den Teenies, 
als an einer erwachsenen Frau orientiert.

Der Anfang der Serie ist unglaublich stark 
und zwischendurch gibt es viele Wahrheiten, 
die mich dran bleiben ließen. 
Auch die Frage, was man macht, 
wenn man in eine (religiöse) Welt gerät 
und einen niemand mag und man dort schlichtweg nicht rein passt, 
obwohl man seine:n Partner:in liebt, 
war auch sehr interessant und echt gespielt. 

Ob ich Bock auf eine zweite Staffel habe? 
Ich werde sicher rein schauen, 
jedoch werde ich sie nicht mit absoluter Vorfreude erwarten. 
Ich hoffe sehr, dass die Serienschöpfer:innen aus ihren Fehler lernen. 
Das Ende der ersten Staffel ist zwar vorhersehbar, 
lässt einen aber hoffen und die Hoffnung stirbt ja bekanntlich zuletzt.
 

Love sucks, Staffel 1

© ZDF neo

VORSICHT SPOILER!
Als eine Freundin mir erzählte, 
dass es auf ZDF neo eine Vampirserie namens "Love sucks" gibt, 
dachte ich erst, dass es ein Scherz wäre. 
Leider war es das nicht. 
"Love sucks" waren damals die Worte, 
die auf allen "The Vampire Diaries" Plakaten zu finden waren. 
Als Vampirliebhaberin kam ich um die Serie nicht herum und auch,
 weil ich Damian Hardung seit "Club der roten Bänder" sehr gerne sehe. 
Am Ende wünschte ich mir, 
dass sie nicht nur den Titel (vielleicht fanden sie ihn auch nur "witzig"), 
sondern auch noch mehr als die Brüder 
(natürlich ein Guter und Böser) von "The Vampire Diaries" geklaut hätten. 

Die Liebe zwischen Ben und Zelda ist urplötzlich da. 
Offenbar war's Liebe auf den ersten Blick und mehr braucht man auch nicht. 
Nach nicht Mal zwei miteinander gesprochenen Sätzen 
kommen die ersten Liebesbekundungen. 
Und klar gibt's dann auch die völlig verfrühte Hochzeit 
inklusive eines mega peinlichen Tanzauftritts. 
Wer zum Teufel hat sich das bitte ausgedacht? 

Alles ist ziemlich vorhersehbar und dennoch so blöd, 
dass man einfach dran bleiben muss. 
Das absolute Highlight ist jedoch nicht Damian Hardung, 
der hier eher traurig durch die Landschaft schlappt 
(kennen wir irgendwoher oder?...),
sondern sein Bruder Theo alias Rick Okon, 
der den bösen Bruder perfekt spielt. 
Man sieht ihm die Freude an seiner Rolle an. 
Er ist der, der die Unsterblichkeit, das Töten und die ewige Party 
in vollen Zügen auskostet und dennoch einen starken Verlust hinnehmen muss, 
was sehr gut dargestellt ist. 
Sein Charakter ist der interessanteste und bestgeschriebenste von allen. 
Nach Rick Okons Namen werde ich in der deutschen Filmlandschaft 
ab sofort auf jeden Fall die Augen offen halten. 
Auch Havana Joy Josephine Braun macht hier als Zelda eine gute Figur. 
Sie bleibt einem ebenfalls im Gedächtnis. 
Richtig beeindruckend war hier auch Lotte Engels als Xandra. 
Solch eine einprägsame, gut gespielte Figur in diesen jungen Jahren 
verdient eindeutig großen Respekt. 
Allgemein spielen hier alle Akteure sehr gut, was es umso trauriger macht, 
dass die Handlung eher vor sich hin plätschert.
Tiefe bekommen die beiden Hauptcharaktere selten. 
Zeldas Bruder ist eine Katastrophe, ihren Vater hingegen mochte ich. 
Die Effekte der Vampire sind ebenfalls gut gemacht und können sich sehen lassen.
Alles in allem ist die Serie okay. 
Ich habe sie quasi jetzt schon vergessen 
und hoffe, dass sie aus dem Ende nicht noch eine zweite Staffel machen wollen. 
Trotzdem freue ich mich, 
wenn das deutsche Fernsehen in diesem Genre etwas wagt, 
selbst, wenn dann "nur" das dabei heraus kommt. 
 

Nicht eine mehr, Staffel 1

© Netflix

Kritik s. Letterboxd

Shadowhunters, Staffel 1

© Freeform

Nachdem ich den Film "Chroniken der Unterwelt - City of Bones" 
im Zuge meiner "Filme meiner Jahre" geschaut habe, 
hatte ich Lust auf mehr und habe den mittlerweile dritten 
oder vierten Anlauf genommen, 
die trashige Serie zu sichten. 
Dieses Mal hat es endlich geklappt 
und ich bin endlich im Shadowhunterfieber. 
Bis dahin war es jedoch ein längerer Weg, 
denn die Serie macht es einem nicht einfach sie zu mögen. 
Die schauspielerischen Leistungen sind absolut grottig. 
Allen voran Matthew Daddario, 
der mich mit am meisten schockiert hat, 
weil ich seine Schwester Alexandra sehr gerne sehe. 
Er jedoch scheint entweder kein Talent zu haben 
oder hat einfach keine Lust sich Mühe zu geben. 
Er hat immer den gleichen Gesichtsausdruck 
und spielt gefühlt überhaupt nicht. 
In der zweiten Staffel wird es endlich etwas besser. 
Da habe ich mir fast schon Kevin Zegers aus dem Film zurück gewünscht, 
obwohl die Geschwister hier besser harmonieren. 
Emeraude Toubia ist grandios. 
Sie gewinnt zwar auch keinen Oscar, 
spielt Isabelle aber so sympathisch und stark, 
dass man sie einfach mögen muss. 
Alberto Rosende spielt Simon sympathisch, 
jedoch nervt seine tollpatschige Art oft mehr, 
als das man ihn ins Herz schließen kann. 
An Dominic Sherwood als Jace musste ich mich erst dran gewöhnen, 
mittlerweile mag ich ihn sehr in der Rolle. 
Er ist anders als im Film wesentlich menschlicher und sympathischer dargestellt, 
was dem Charakter gut tut. 
Katherine McNamara ist nicht Lily Collins, 
auch sie ist schauspielerisch nur okay 
und spielt mir oft ebenfalls zu oberflächlich und gekünstelt, 
doch auch an sie gewöhnt man sich. 
Mein absolutes Highlight ist Harry Shum Jr., 
den man als Magnus Bane sofort ins Herz schließt. 
Er hat sich im Gegensatz zu den anderen sofort in mein Herz gespielt 
und ich freue mich über jede einzelne Szene mit ihm. 
Ihn würde ich gerne viel öfter in der Filmlandschaft sehen. 
Alan van Sprang tritt in Fußstapfen (Jonathan Rhys Meyers), 
die er einfach nicht füllen kann. 
Sein Charakter macht ihn furchteinflößend, 
sein Schauspiel ist ebenfalls nur okay, 
wobei er auch einer der stärkeren ist. 
Die gespielte Coolness der Serie ist anfangs ein großes Problem. 
Die Kampfszenen sind völlig zerschnitten 
und jeder Shadowhunter wird so inszeniert, 
als wäre er/sie die Coolste:n weit und breit, 
was spätestens am Schauspielergebnis scheitert. 
Allgemein ist die Serie eher für Teenies gemacht und sehr trashig. 
Entweder wird es ab der zweiten Staffel tatsächlich besser 
oder aber ich habe mich mittlerweile an die miese Qualität gewohnt. 
Alles in allem erfüllt "Shadowhunters" alles, was ich liebe: 
Mystery vereint mit Horror 
(die Dämonen sehen teilweise echt gruselig gut aus). 
Vampire treffen auf Werwölfe, 
Hexen auf Dämonen und Dämonen auf Dämonenjäger. 
Deshalb freue ich mich gerade sehr auf die zweite Staffel 
und bin mitten im Shadowhunterfieber. 
Der Kampf gegen Valentine hat gerade erst begonnen 
und ich bin gespannt, 
wo all das letztendlich enden wird und ob sie es schaffen, 
trotz der Einstellung der Serie ein rundes Ende zu finden. 
Und ich bin definitiv im Team Magnus & Alec. 😁

Shadowhunters, Staffel 2

© Freeform

VORSICHT SPOILER!
Die zweite Staffel hat ganze 20 Episoden, 
sodass unheimlich viel passiert ist. 
Jace wurde von Valentine gefoltert, 
um sich seiner Seite anzuschließen 
und konnte erst später mit Clary entkommen. 
Dadurch misstraute ihm der Rat, 
weil er Dämonenblut hat und ihm unterstellt wurde, 
nun Valentines Anhänger zu sein. 
Jocelyn war ein unbedeutender Nebencharakter, 
der letztendlich durch einen vom Dämon besessenen Alec ermordet wurde, 
was für Clary und ihn sehr schmerzhaft war. 
Wir lernten die eisernen Schwestern kennen, 
Isabelle kämpfte gegen ihre Sucht nach Vampirblut 
und verliebte sich in Raphael, den ich sehr mag. 
Clary und Simon sind zwischendurch tatsächlich kurz ein Paar, 
jedoch entscheiden sie sich am Ende zum Glück 
doch noch für die Partner:innen, 
die besser zu ihnen passen: Maia und Jace. 
Jace (Herondale) erfuhr endlich die Wahrheit über seine Eltern. 
Dafür erschien Jonathan Christopher Morgenstern auf der Bildfläche, 
verkörpert von Will Tudor, den ich sehr gerne gesehen habe 
und dem die Rolle des Bösewichts sichtlich Spaß gemacht hat. 
Sein Ableben war unumgänglich und dennoch traurig. 
Jace wurde zwischenzeitlich aufgrund seines plötzlichen 
Adelstatus zum Institutsleiter ernannt, merkt jedoch schnell, 
dass er nicht dafür geeignet ist und gibt den Stab an Alec weiter. 
Der Rat ist tatsächlich durchweg fürchterlich. 
Erst wurde Jace beinah verleumdet 
und dann förmlich zum Ritter geschlagen, 
weil sich doch herausstellte, dass er vom hohen Adel abstammt. 
Ich traue dem Rat und den Leuten aus Idris nicht über den Weg. 
Am Ende kommt es durch Valentine beinah zum Krieg 
zwischen den Shadowhuntern und den Unterweltlern 
(ein diskriminierendes Wort, wie ich finde), 
Valentine tötet Jace, 
sodass sogar das Parabatei-Zeichen auf Alecs Körper verschwindet 
und Clary tötet endlich Valentine 
und rettet Jace mit einem einzigen Wunsch vom Engel Gabriel, 
jedoch nicht ohne Folgen, 
deren Ausmaß sich erst in der drittenStaffel herausstellen werden. 
Alles in allem macht "Shadowhunters" mittlerweile richtig Spaß. 
Alle scheinen in ihren Rollen angekommen zu sein 
und spielen besser als zuvor, selbst Matthew Daddario, 
der aber immer noch nur mittelmäßig spielt. 
Vielleicht habe ich mich jetzt aber auch einfach an den Trash gewöhnt. 
Ich freue mich auf die nächste und letzte Staffel 
und bin fast schon traurig, dass es nun auf das Ende zu geht, 
aber man soll ja bekanntlich dann aufhören, wenn's am schönsten ist. 

Shadowhunters, Staffel 3

© Freeform

VORSICHT SPOILER!
Nun ist die Reise auch schon wieder zu Ende. 
Ich verabschiede mich blutendem Herzen von dieser Serie, 
die ich all die Jahre über nicht mochte 
und nun sehr gerne geschaut habe. 
Ich verabschiede mich 
von Jace, 
der in dieser Staffel viel durchleiden musste, 
von Lilith, 
die ihn zu all dem verflucht hat, 
von Jonathan, 
der nun nicht mehr vom wunderbaren Will Tudor verkörpert wird, 
sondern Luke Baines, 
der mir mit seinem markanten Aussehen ebenfalls 
sehr gut gefallen und stark gespielt hat, 
von Simon, 
der sich von seiner Mutter trennen musste, 
seine Schwester umso mehr liebt, 
seine wahre Liebe gefunden hat 
und das Kainsmal erfolgreich wieder los geworden ist 
und am Ende einen tiefen Verlust hinnehmen musste,
von Alec, 
der eine unfassbare Wandlung 
innerhalb der Serie durchlebt hat, 
nun im Rat angekommen ist und viel bewirkt hat, 
mehrmals beinahe gestorben wäre 
und für die Liebe selbst diese geopfert hätte,
von Magnus, 
dessen Art ich unheimlich vermissen werde, 
der so viel durchstehen musste und 
nun sogar in Alicante mit Alec vereint leben darf,
von Isabelle, 
die mir sehr ans Herz gewachsen ist, 
die sich von Raphael trennen musste 
und dafür die große Liebe gefunden hat 
und Leiterin des New Yorker Instituts geworden ist 
und leider nicht der Parabatei von Clary werden konnte 
(vielleicht aber ja doch irgendwann),
von Valentine, 
der hoffentlich endlich begraben bleibt,
von Luke, 
der wieder ein Shadowhunter sein darf 
und mit Maryse Lightwood doch noch seine große Liebe finden konnte, 
der sich immer für Clary, als für sein Rudel entscheiden würde,
von Maia, 
deren Lebensgeschichte wir nun erfahren haben 
und die mit ihrem Restaurant viel erreichen wird,
von Raphael, 
der endlich wieder menschlich sein kann 
und zum Priester mutiert, 
obwohl ich ihn lieber an Isis Seite gesehen hätte,
von den Elben, 
die nicht lügen dürfen und dafür zutiefst niederträchtig sind,
von Maryse Lightwood, 
die sich in eine positive Richtung entwickelt hat 
und als Mensch dort angekommen ist, 
wo sie als Shadowhunter nie hätte hinkommen können, 
die uns zeigt, dass man Konsequenzen ertragen muss, 
wenn die Tat sie rechtfertigt,
von all den anderen, 
die ich unerwähnt ließ 
und natürlich von Clary, 
die uns durch all die Staffeln geführt hat, 
so viel Leid erfahren musste 
und die letztendlich die Welt der Shadowhunter 
sogar der Kunstwelt vorgezogen hätte. 
"Du...du bist Jace oder?"
Goodbye, Shadowhunters!
Ich werde euch sehr vermissen!💓

Achtsam morden, Staffel 1

© Netflix

Unter "Achtsam morden" hatte ich mir tatsächlich etwas anderes vorgestellt. 
Ich dachte sofort an einen achtsam mordenden Dexter 
und nicht 1-2 achtsam ermorden, 
wovon der zweite sogar eher etwas Panne ist. 
Dennoch mochte ich die Serie. 
Sie ist unterhaltsam, 
Tom Schilling brilliert als Anwalt Björn Diemel 
und Murathan Muslu ist als Sascha ebenfalls ein Highlight. 
Marc Hosemann ist als Toni ständig eine Bedrohung 
und Britta Hammelstein als Polizistin Nicole Egmann eine Bedrohung für Björn. 
Alles in allem mochte ich die Achtsamkeitseinschübe 
mit dem Achtsamkeitscoach. 
Ob das Ende jetzt unbedingt so überspitzt sein musste, 
ist fraglich. 
Mir war es zu drüber, 
Björn kam ja schon mit dem Ableben von Dragan nicht zurecht,
aber ich bin gespannt, ob es hier eine zweite Staffel geben wird, 
wobei ich mir vorstellen kann, 
dass das Thema spätestens dann etwas ausgelutscht sein wird. 
Namaste.
 

The day of the jackal, Staffel 1 

© Sky

Spoilerkritik s. Letterboxd

Partner track, Staffel 1 (abgesetzt)

© Netflix

Nach "Shadowhunters" sah ich mir die Serien- und Filmliste
der Darsteller:innen an und entdeckte eine Serie 
mit Dominic Sherwood und der "Teen Wolf"-Darstellerin 
Arden Cho auf Netflix, 
die mir immer Mal vorgeschlagen wurde, 
aber bereits nach einer Staffel eingestellt wurde: 
"Partner track". 
Schade, denn diese hat definitiv Potential.
Hier geht es viel um Feminismus und Antirassismus. 
Wie kann sich eine Frau in einer Anwaltskanzlei behaupten? 
Sie muss doppelt so viel arbeiten, wie ihre männlichen Kollegen. 
Sie opfert all ihre Freizeit und Feiertage, 
um lästige Aufgaben zu erledigen. 
Alles, damit sie Partnerin der Kanzlei wird. 
So entscheidet sie sich immer nur für diese, 
anstatt für ihre Freunde oder moralische Wertvorstellungen. 
Ein Fehler, den sie bereuen wird.
Die Serie endet zwar mit einem kleinen Cliffhanger, 
der zwar traurig ist, aber verkraftbar.
Erst hier habe ich Arden Cho zu schätzen gelernt. 
Sie ist eine tolle Darstellerin, die Ingrid Young Leben verleiht. 
Mit dabei sind ihre Freunde Tyler und Rachel 
und ihr Verflossener Jeff Murphy. 
Sie begegnet offenem Rassismus und Sexismus 
und muss stetig dagegen ankämpfen.
Eine tolle Serie, der mehr Beachtung hätte geschenkt werden sollen. 
Ich hoffe, dass ich Arden Cho nochmal begegnen werde. 

Glee, Staffel 1

© Fox

Jahrelang habe ich "Glee" verschmäht, 
weil ich damit nicht viel anfangen konnte.
Nun habe ich mich wegen Harry Shum Jr.,
der hier eine winzige Nebenrolle spielt,
heran getraut und war Anfangs wirklich begeistert.
Ich mochte die Songs und ich mag die Kids und 
Mr. Schu(ster), der sie regelmäßig motiviert,
für sich einzustehen.
"Glee" ist aufgrund seiner fiesen Witze nicht
für alle geeignet. 
Das muss man definitiv mögen.
Und dennoch beschäftigt sich die Serie mit einigen
wichtigen Themen.
Leider geht der Staffel zum Ende hin die Luft aus
und ich bin daher noch am überlegen,
ob ich die Serie fortsetze.
22 Folgen in einer Staffel sind und waren früher auch
schon einfach viel zu lang.
Letztendlich dreht sich die Serie im Kreis und ich befürchte,
dass dies in der zweiten Staffel so fortgesetzt werden wird.
Mal schauen, was das Jahr 2025 bringt und 
ob ich dort entweder von Staffel 2 berichten werde
oder sie wieder in der Versenkung verschwinden wird. 

Cross, Staffel 1

© Amazon Studios

VORSICHT SPOILER!
"Cross" ist eine hochspannenden Thrillerserie, 
die sich leider am Ende völlig verrennt. 
 Es gibt zu viele Handlungsstränge, 
zu viele Täter und zu viele Leute,
 die die Täter decken.
Aldis Hodge mag ich seit "Supernatural" 
und habe ich auch hier wieder gerne gesehen. 
Er hat sichtlich Spaß an seiner Rolle des Alex Cross 
und spielt diese hervorragend. 
Ich freue mich, ihn in einer hoffentlich zweiten Staffel wiederzusehen.
Isaiah Mustafa ist für mich gerade allgegenwärtig. 
Erst sah ich ihn in "Shadowhunters", 
dann in "Boy kills world" und nun hier. 
Aldis Hodge und er bilden das perfekte Dreamteam 
und auch auf ihn freue ich mich in der nächsten Staffel. 
Mal sehen, ob er da mit Alona Tal doch noch anbändeln wird. 
Über ihren Auftritt habe ich mich auch sehr gefreut 
und ihre Rolle mochte ich sehr gerne.
Samantha Walkes werden wir hoffentlich 
auch nochmal zu Gesicht bekommen.
Ryan Eggold spielt den Psychopathen mit Bravour
 und hat auch sichtlich Spaß daran. 
Leider wird seine Rolle viel zu oft gedeckt. 
Sei es die alte Dame, die durchgeknallte Chirurgin oder andere, 
die ihm bei seinem perfiden Plan helfen.
Dazu noch die Geschichte um Cross Familie, 
die das Ganze wirklich sprengt. 
Zu viele Handlungsstränge. 
Hier hat man zu viel gewollt.
Ich hoffe, dass es eine nächste Staffel geben wird 
und sie sich dann auf einen Handlungsstrang konzentrieren, 
denn diese Serie hat die Chance, eine spannende Thrillerserie zu werden.