Seiten

Dienstag, 1. April 2025

Mein erstes Serienquartal 2025

 Ein Jahr ist um, ein neues beginnt 
und auch dieses Jahr gibt es reichlich
Serien nachzuholen.
Im ersten Quartal lag mein Fokus jedoch auf Filmen,
weshalb es nur wenige Serien zu schauen gab.
Ich habe endlich bei Amazon eine Serie nachgeholt,
die ich ewig schon schauen wollte und die ich
großartig fand ("Little fires everywhere"),
"Glee" hat mich vollends verzaubert
und ich habe die "Pageboy Watchlist" erfolgreich abgehakt.
Ich Wahnsinnige habe über 100 Filme 
im ersten Quartal geschaut.
Ich war sehr oft im Kino und habe an meinem
dritten Community-Wochenende zum Thema
"Musikfilme" teilgenommen,
was mal wieder eine Bereicherung war.
Wenn das Jahr so weiter geht, bin ich mehr als
zufrieden, auch wenn ich diese Anzahl
sicherlich nicht aufrecht erhalten kann,
was jedoch vollkommen okay ist.
Auf ein Jahr voller Überraschungen! :-)

****

Little fires everywhere, Staffel 1

© Hello Sunshine

4 von 5

**

Glee, Staffel 2

© 20th Century Fox Television

VORSICHT SPOILER!
Ich bin verliebt. Restlos, endgültig. 
Glee hat mein Herz gestohlen. 
Die zweite Staffel hatte entweder mehr Budget 
oder hat einfach an Fahrt aufgeholt, 
denn hier ist jede Folge ein absoluter Songgenuss. 
Es beginnt schon mit der ersten Folge, 
in der Lea Michele und Jake Zyrus ein Duett 
auf der Toilette singen und die Wände erbeben lassen. 
"Telephone" ging mir nicht mehr aus dem Kopf. 

Absolut getopt wurde dies von der zweiten Folge, 
in der Heather Morris alias Brittany S. Pierce 
Britney Spears Songs singt und sogar die 
Kostüme und Musikvideos nachahmt. 
Britney Spears selbst hat hier auch einen Gastauftritt. 
Eine absolut brillante Meisterleistung! 
Brittany war bisher immer nur der Gag am Rande 
und spielt hier in der gesamten Staffel großartig 
und brilliert mit großartiger Stimme und Tanzperformances. 
Hut ab!
Und so geht es weiter durch "das neue Toastament", 
"The Rocky Horror Glee Show", 
einem grandiosen Medley von "Singing in the rain" 
und "Umbrella" und dazugehörige Regenperformance 
mit Gwyneth Paltrow als Holly Holiday, 
der Performance auf dem Footballfeld 
mit dem Footballteam zusammen 
und ganz neuen eigenen Songs des Glee-Clubs. 

Dazu gibt es, wie üblich, ganz viele Dramen außerhalb 
und innerhalb des Glee-Clubs, 
was besonders Kurt-Fans auf eine harte Probe stellt, 
weil er die McKinley Highschool verlassen muss. 
Es geht viel um mögliche Coming outs, 
Homosexualität, Rassismus, Liebe und und und. 
Mit der zweiten Staffel hat sich die Serie 
tatsächlich selbst übertroffen. 
Neue Gesichter bereichern die Serie 
und auch alte Feinde kamen am Ende zurück. 
Ich freue mich sehr auf weitere Staffeln des Glee-Clubs 
und bin absolut im Glee Fieber!
5 von 5 Sternen 

*

Glee, Staffel 3

© 20th Century Fox Television

VORSICHT SPOILER!
Dies war eine emotionale Staffel.
Mir wurde schlecht, als ich Mark Salling alias Puck beim 
Weihnachtssingen umringt von Kindern sah, 
weil er im wahren Leben wegen Pädophilie angeklagt wurde 
und bei seiner Gefängnisstrafe Selbstmord begangen hat.
Mir kamen die Tränen, als Cory Monteith Rolle Finn 
von seinem Vater erfährt, dass er an Drogen verstorben ist, 
weil Cory Monteith im wahren Leben bereits an einer 
Überdosis gestorben ist. 
Ebenso traurig ist es, als er seiner Partnerin Rachel alias Lea Michele 
einen Heiratsantrag macht, weil die beiden auch 
im wahren Leben bis zu seinem Tod ein Paar waren 
und es nicht bis zur Hochzeit geschafft haben. 
In dieser Staffel geht es lange um Santanas Coming Out, 
gespielt von Naya Rivera, 
die ebenfalls bereits verstorben ist. 
Das war eine makabere Staffel. 
Schön war es jedoch, endlich mal Rachels Väter
zu Gesicht zu bekommen, die von Jeff Goldblum 
und Brian Stokes Mitchell verkörpert wurden.
Außerdem hat sich nach und nach tatsächlich herausgestellt,
dass die Gastdarsteller, auf die ich mich gefreut habe,
durchweg mit bösartigen Eigenschaften daher kamen.
Sei es Jonathan Groff als Jesse, der hin und wieder noch 
Gastauftritte hat, über die ich mich für die Glee-Charaktere
nicht freuen kann, oder noch schlimmer, 
Grant Gustin als Sebastian Smythe, der beinah dafür sorgt,
dass Blaine erblindet.
In dieser Staffel kam dann auch endlich der Auftritt von
Matt Bomer, dem ich sehr entgegen gefiebert habe,
der sich dann als egoistischer Bruder 
von Blaine vorgestellt wurde.
Zwar wurde dadurch die grandiose Performance
von Blaine alias Darren Criss zu Christina
Aguileras "Fighter" kreiert und er lieferte mit
Matt Bomer eine ebenso geniale Performance zu
"Somebody that I used to know" ab,
jedoch musste ich schon ein wenig schmunzeln,
als auch Matt Bomer einen eher negativen Charakter verkörperte.
Mal schauen, wer noch so auftaucht, 
obwohl es ja bereits auch nette Charaktere in Gastauftritten
gab, wie etwa Ricky Martin oder Gwyneth Paltrow 
(das "Singin' in the rain/Umbrella"-Cover höre ich noch 
immer rauf und runter).
Am Ende gewinnen die "New Directions" endlich die Nationals
und so können die, die die Schule beendet haben,
sich auf ihren Weg in die Zukunft machen.
Diese beginnt jedoch nicht rosig,
denn Rachel geht ohne Finn und ohne deren Hochzeit
alleine nach New York, Kurt bleibt zurück und
Finn möchte den Namen seines Vaters 
bei der Army rein waschen.
Ich hoffe sehr, dass wir sie alle doch
noch einmal wiedersehen, 
denn ohne Rachel, Kurt und Co.
würde der Glee-Welt etwas fehlen.
4 von 5 Sternen
 
*

Glee, Staffel 4

 
© 20th Century Fox Television
 
VORSICHT SPOILER!
Und wieder ist eine Glee Staffel vorbei.
Ich war gespannt, wie sie mit der Serie fortfahren würden,
weil nun ein wichtiger Teil der Glee-Mitglieder 
nicht mehr im Glee-Club sein würden.
Tatsächlich haben sie diesen Balanceakt gut gemeistert.
Die neuen Mitglieder sind von Anfang an sympathisch.
Sei es Marley, die nicht nur traumhaft singt, 
sondern auch unheimlich hübsch und empathisch ist 
und mit ihrer Mutter eine zweite neue tolle Figur einbringt, 
sondern auch Ryder, der Finn ähnelt 
und auch wieder nicht, 
oder gar Jake, ein Puckerman, der ganz anders als sein Bruder ist, 
am Anfang ein total Unsympath und 
dann einer der besten Performer und Sänger der Staffel bildet.
Aber auch die Alumni-Gleemitglieder tauchen weiterhin auf 
und bereichern die Handlung weiterhin mit ihren 
tollen Gesangsstimmen und Charakteren.
Finn und Rachel sind weiterhin das perfekte Paar
...bis sie es nicht mehr sind.
"Don't speak" hat mich zerrissen. 
Kurt und Blaine sind das große Paar der Serie 
und ich habe das Lied tagelang rauf und runter gehört.
Ich bin gespannt, wo all das noch hin führt und hoffe, 
dass Blaine nicht den gleichen Fehler wie Finn begehen wird.
Rachel erfindet sich währenddessen neu, 
nicht nur mit einem neuen Freund, den ich nie mochte, 
sondern auch musikalisch und vorallem tänzerisch, 
wobei ihr Kate Hudson hilft, 
die mal wieder die gleiche Rolle wie immer spielt: 
bösartig bis zur herzlichen Offenbarung am Ende.
Es gibt mal wieder eine Britney Spears Folge (2.0), 
die nicht an die erste heran kommt und einen jedoch mit "Everytime" sehr rührt.
Unique ist eine Wucht und bekommt mehr Screentime, 
die der Serie gut tut.
Die Warblers zeigen mal wieder, 
dass sie Mistkerle sind und werden dieses Mal von 
Nolan Gerard Funk angeführt, 
der ebenfalls seit Jahren die gleiche Rolle spielt: 
Ein Mistkerl, durch und durch, ohne positiven Kern. 
Mal schauen, ob wir ihn in der fünften Staffel erneut ertragen müssen.
Tina ist so nervig wie nie zuvor, 
obwohl ihre Darstellerin Jenna Ushkowitz nur so vor Potential strotzt.
Warum sich ihr ohnehin nerviger Charakter 
ins Unermessliche steigern musste, ist mir ein Rätsel.
Dafür ist Finn so toll, charmant und stark wie noch nie. 
Er hat mir unheimlich gut gefallen.
Und am Ende ist der finale Auftritt bei den Regionals tatsächlich 
ihr schlechtester Auftritt seit Anbeginn der Serie. 
Ihre Konkurrenten sind deutlich besser und dennoch erhalten sie die Trophäe.
Enden tut das ganze jedoch endlich mit der zweiten Hochzeit 
von Will und Emma, die meines Erachtens auch nicht nötig gewesen wäre. 
Warum die erste unbedingt abgesagt werden musste, 
wird mir für immer ein Rätsel bleiben.
Trotz der Kritikpunkte hat die vierte Staffel von "Glee" 
wieder unheimlich Spaß gemacht. 
Es gab wieder Songs, die ich rauf und runter gehört habe 
("Americano"/"Dance again"), 
tolle neue Charaktere und Weiterführung der bestehenden Charaktere.
Ich freue mich auf die fünfte Staffel und genieße jede einzelne Minute, 
weil dies die vorletzte Staffel der Serie sein wird. 
Diese Serie wird schon jetzt eine große Lücke hinterlassen, 
die nicht so einfach wieder geschlossen werden kann. 
3,5 von 5

**

American Horror Stories, Staffel 3

Folge 5-9

© 20th Television

VORSICHT SPOILER!
Erst jetzt fiel mir auf, dass ich die dritte Staffel von
"American Horror Stories" noch gar nicht beendet hatte.
Es fehlten noch Folge 5-9, die ich schnell noch nachgeholt habe.
An die ersten vier Folgen kann ich mich kaum noch erinnern.
Die freakige "Bester Freund"-Folge über ein einsames Mädchen,
was in der Schule gemobbt wird und sich an einer Online-Bekanntschaft 
verzweifelt festklammert, 
"Daphne", in der KI eine große und vor allem vereinnahmende Rolle spielt,
"Bandwurm", die Models schlimme Dinge tun ließ und
"Organ", in dem ein Online-Date im Organhandel endet.
Die erste Folgen mochte ich, mal mehr, mal weniger.
Die fünfte Folge "Backrooms" mochte ich von der Grundidee,
jedoch nicht in der Umsetzung. Generell wurde mir hier zu wenig erklärt
und ich hätte gerne eine Erklärung gehabt, warum er seinen Sohn getötet hat.
Eine eher schwierige Folge.
Folge 6, "Klon", mit "Titanic"-Star Victor Garber fand ich sehr interessant.
Sie endet anders, als erwartet (Liebe hat nie existiert, er hat sich nur auf ihn
eingelassen, weil er ein Versuchsobjekt war, weil er sonst unter seiner Würde war)
und hat mir sehr gut gefallen.
Folge 7, "X", war verdammt gruselig. Der Schwarz-weiß Touch 
verleiht der Folge einen bösen zusätzlichen Gruselfaktor.
Ich mochte Mia Isaac in der Hauptrolle.
Folge 8, "Leprechaun" war richtig cool. Jessica Barden liefert hier
am Ende ordentlich ab. Habgier tötet und so muss sie auch ihren
geliebten Freund töten, der sich seinem Schicksal hingibt. 
Und die letzte Folge 9, "Das Ding unter dem Bett", war am gruseligsten.
Sie alleine auf die Suche gehen zu lassen, ohne, dass ihr jemand glaubt,
und von der Polizei permanent überwacht und der Lügen bezichtigt zu werden,
war extrem unangenehm.
"American Horror Stories" hat mich mal wieder gezeigt,
dass ich Horror viel zu selten sehe und das Konzept der einzelnen 
Episodengeschichten nach wie vor funktioniert.
Ich freue mich jetzt schon auf die nächste Staffel!
4 von 5 Sternen 

**

Squid Game, Staffel 2

© Netflix

3,5 von 5

**

The Umbrella Academy, Staffel 3 (abgebrochen)

© Netflix
© Netflix

Aufgrund meiner "Pageboy Watchlist" habe
ich mich nochmals an "The umbrella academy" herangewagt,
bin jedoch nach nur drei Folgen direkt wieder gescheitert.
Mich konnte sie leider nicht überzeugen.
Das liegt sowohl am ausgelutschten Superheldengenre,
als auch an der Serie selbst, die mich einfach nicht
für sich gewinnen konnte.
Dennoch bin ich froh, es nochmals probiert zu haben,
da das Coming out von Elliot Page' Figur Victor 
bereits in der zweiten Episode erfolgte.

In seiner Biographie meinte Elliot Page,
dass die zweite Staffel eher durchwachsen für ihn war.
Einerseits war seine Figur etwas maskuliner, 
andererseits war er immer noch eine Frau.
Vor der dritten Staffel hatte er seine Operation
und danach ging es ihm spürbar besser.
Schön, dass die Macher:innen von "The umbrella academy" 
ihn dabei unterstützt haben und seine Rolle angepasst haben.

Elliot Page sagte folgendes zu seinem Coming out als trans:
"Ich liebe, dass ich trans bin. 
Und ich liebe, dass ich queer bin. 
Und je mehr ich mich an mich selbst halte und 
mich voll und ganz zu dem bekenne, 
was ich bin, desto mehr träume ich, 
desto mehr wächst mein Herz und desto mehr blühe ich auf", 
schrieb er in einer Erklärung: 
"An alle Trans-Personen, die jeden Tag mit 
Belästigung, Selbsthass, Missbrauch und der Bedrohung 
durch Gewalt zu kämpfen haben: 
Ich sehe euch, ich liebe euch und ich werde alles tun, 
was ich kann, um diese Welt zum Besseren zu verändern."

Mehr Worte bedarf es wohl nicht mehr.
Hut ab für Elliot Page und 
Respekt auch an die "The umbrella academy"-Macher:innen.

**

Tales of the City (Miniserie) (abgebrochen)

© Netflix


**

Adolescence 

© Netflix